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NetSlave Blog - Affiliate Marketing Software QUALITYCLICK

Die Auswirkungen von Safaris ITP 2.0 und Googles Parallel Tracking

Apples Safari hat am 17. September 2018 mit ITP 2.0 seine Intelligent Tracking Prevention weiter ausgebaut. Das bedeutet, dass Third Party Cookies nun im Kontext einer fremden Domain nicht mehr ausgelesen werden können. Das macht das Tracking für Affiliates bei öffentlichen Affiliate Netzwerken schwieriger und bedeutet für Advertiser, dass generell auf First Party Cookies oder Server2Server-Tracking umgestellt werden sollte. Mozillas Firefox Browser wird diese Änderung wohl am 28.01.2019 nachziehen.

Kunden von NetSlave setzen bereits seit 18 Jahren und zu 90% First Party Tracking Cookies ein und haben daher jetzt auch keinen Umstellungsaufwand. Third Party Cookies sind diejenigen, die nicht auf der eigentlichen Domain des Shops oder deren Subdomains geschrieben werden, sondern z.B. auf track.affiliate-network.tld. Bei unseren QUALITYCLICK-Installationen liegt das Partnerprogramm für www.shop.tld in der Regel auf einer Subdomain wie partner.shop.tld oder pn.shop.tld. Die Cookies werden auf ".shop.tld" geschrieben, also auf der Hauptdomain und sind auch nach der Einführung von ITP 2.0 für alle Subdomains lesbar.

Soll für das Partnerpogramm trotzdem eine Third Party Domain eingesetzt werden (z.B. www.shop-partner.tld), muss sichergestellt werden, dass die Cookies zum Tracking von Verkäufen trotzdem First Party Cookies sind. Dafür wird bei QUALITYCLICK eine Javascript Datei auf dem Server des Shops installiert, welches die Tracking-Parameter aus der aufgerufenen URL - z.B. www.shop.tld/?pid=16 - ausliest und ein lokales Partner-Cookie setzt. Bei unserem Anchor-Tracking wird zusätzlich eine Werbemittel- und SubID übergeben: www.shop.tld/#Q31C87Sui87m. Der Anker wird als Cookie gespeichert und per URL-Aufruf mit der eindeutigen ClickID an unseren Server gemeldet. Die als First Party Cookie gesetzte ClickID wird dann beim Lead/Sale wieder ausgelesen, an uns gemeldet - und ist damit eindeutig zuzuordnen.

Auch beim Server2Server Tracking wird eine eindeutige ClickID an die Landingpage übergeben, dort per URL weitergegeben (Session-Tracking) oder in einem First Party Cookie gespeichert. Beim Lead/Sale wird die ClickID wieder an das Affiliate-System gemeldet, womit die Transaktion eindeutig dem Affiliate zugewiesen werden kann.

Cookieweichen und De-Duplizierungslösungen sollten ebenfalls auf First Party Cookies umgestellt werden.

Googles Parallel Tracking:
Ab dem 30. Oktober 2018 ist paralleles Tracking für alle Google Ads-Konten verpflichtend. Das bringt einige Änderungen mit sich. Bei den klassischen Ads gab es eine Anzeige-URL (z.B. www.shop.tld) und eine Tracking-URL (z.B. track.shop.tld/click.php?partner=435&medium=CPC&source=Adwords&target=www.shop.tld/landingpage.html). Die Anzeige-URL wurde nur dargestellt. Klickte der Interessent auf die Anzeige, wurde zuerst auf die Tracking-URL weitergeleitet, welche anschließend die Weiterleitung auf die finale Shop-URL veranlasste und evtl. noch einige Parameter wie die eigene ClickID, utm_* oder et_* anfügte.

Künftig wird die Tracking-URL vom Google Server aufgerufen und der Benutzer direkt auf die Ziel-URL geleitet. Durch paralleles Tracking werden Zielseiten also schneller geladen, wodurch unter Umständen weniger Besuche verloren gehen. Dies kann zu mehr Conversions und einer verbesserten Anzeigenleistung führen.

Allerdings ist es durch den Tracking-Server nicht mehr möglich, dynamische Parameter an die Ziel-URL anzufügen oder selbst Cookies zu setzen. Alle notwendigen Tracking-Parameter sind also bereits beim Erstellen der Anzeige statisch an die Ziel-URL anzufügen. Die Benutzung einer eigenen ClickID ist nur noch möglich, wenn diese von der Ziel-URL selbst erzeugt wird - Das ist zum Beispiel bei unserem Anchor-Tracking der Fall. Eine dynamische Weiterleitung durch den Trackingserver - z.B. abhängig vom Client-Typ (PC, Smartphone, Tablet), Browser oder der Sprache - ist nicht mehr möglich, ebenso wie A/B Tests. Sollen solche Weiterleitungen dynamisch erfolgen, muss dies künftig in die Landingpage einprogrammiert werden.

Für Fragen erreichen Sie uns unter: 030 94408 - 730

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